Experten klären auf

Mit diesen drei Tipps kommen Sie garantiert immer zum Höhepunkt

+
Männer müssen mehr zuhören und Frauen sich endlich locker machen: Diese Tipps bringen Sie in Fahrt. (Symbolbild)

Sie haben Probleme, zu "kommen"? Das muss nicht unbedingt an Ihnen liegen. Drei Experten verraten jetzt ihre Tricks, wie es doch noch klappt.

Auch, wenn die Missionarsstellung noch immer zu den beliebtesten Sex-Positionen vieler Deutscher gehört, bringt das "Rein-Raus"-Spiel nur wenige Frauen auch zum Orgasmus. Laut einer Studie mit 24.000 Männern und Frauen aus Deutschland stellte sich heraus, dass Männer viel öfter kommen als Frauen.

Das Ergebnis: 67 Prozent der befragten Männer gaben an, beim Sex immer zu "kommen", während es bei den Frauen nur 29 Prozent waren. Nun erklären drei Expertinnen, wie auch frau garantiert ein "Happy-End" findet - und warum die Größe des Glieds dafür nicht entscheidend ist.

Viele Frauen können nicht "kommen" - drei Expertinnen enthüllen jetzt, wie sich mal "locker machen"

Gegenüber Bild Online hat Sex-Coach Gabriela Mann jetzt verraten, dass nicht nur Männer, sondern oftmals die Frauen selbst "Schuld" daran sind, wenn Sie nicht zum Höhepunkt kommen. Und das hat einen simplen Grund. "Wir fordern unsere Bedürfnisse nicht ein. Wir trauen uns kaum zu sagen, was uns nicht gefällt, und wissen oft gar nicht, was uns gefällt. Abgesehen davon boykottieren wir uns einfach dadurch, dass wir den Atem anhalten, den Körper verkrampfen und uns nicht trauen, zu schreien oder sonstige Geräusche zu machen."

Um dagegen anzusteuern, heißt es "locker machen", wenn ein heißes Intermezzo ansteht. Sprich: Kopf ausschalten, tief durchatmen und einfach nur den Moment genießen. Aber auch die Männer sind dem Sex-Coach zufolge in der "Bringschuld", sich mehr auf ihre Partnerin einzulassen. Doch warum fällt das häufig so schwer? 

"Viele Männer sind beim Geschlechtsverkehr zu kopfgesteuert. Das heißt, dass sie eine bestimmte Fantasie im Kopf haben, die ihre Lust in die Höhe treibt und der sie sich hingeben. Sie nehmen gar nicht unbedingt die Frau vor ihnen mit ihren sexuellen, emotionalen und körperlichen Bedürfnissen wahr – im professionellen Jargon heißt das: Sie sind nicht präsent beim Sex."

Beckenbodentraining sorgt für Höhepunkte

Neben Atem- und Entspannungsübungen kann auch Beckenboden-Training helfen, dass sich die Muskulatur untenrum entkrampft, bestätigt Gynäkologin Sheila de Liz. "Es ist ein Fakt, dass Beckenbodentraining Frauen dazu verhilft, einen intensiveren Orgasmus zu bekommen", so die Expertin. Schließlich werde die Muskulatur besser durchblutet und frau könne dank gezieltem Training beim Sex bewusst steuern, dass der Beckenboden verengt wird - was wiederum auch dem Mann zugutekommt.

"Für einen starken Beckenboden hilft es, mehrmals hintereinander die Beckenbodenmuskeln anzuspannen und loszulassen. Einige Male am Tag durchgeführt kann diese Übung schon viel bewirken", erklärt Mann. Auch Liebeskugeln sind eine empfehlenswerte Alternative, um die Muskulatur langsam aufzubauen.

Sex-Spielzeug wichtiger als die Größe des Penis

Auch die schwedische Porno-Regisseurin Erika Lust ist großer Fan von Sex-Spielzeug. "Für Frauen gilt ganz klar: Benutzt Spielzeug! Das ist die Wahrheit. Es gibt so viele Frauen, die nicht allein durch Penetration kommen können." Zudem räumt sie mit dem Mythos auf, die Glied-Größe des Partners spiele eine Rolle, vielmehr sei es wichtig, dass die weibliche Klitoris beim Stelldichein stimuliert werde.

"Es geht vor allem um die Chemie zwischen den Menschen, wie sie zusammenarbeiten, finden sie sich attraktiv, wie fühlt es sich an. Und es gibt noch so viele andere Möglichkeiten, um Lust zu erzeugen. Es gibt Hände, den Mund, die Zunge. Arbeitet mit allem, was ihr habt!"

Lesen Sie auch: Frau aus Solingen packt aus: "Darum vergnüge ich mich mit Luftballons".

sap

Lack, Leder, Latex: Die "Venus" brach 2018 wirklich alle Tabus

Zurück zur Übersicht: Sexy

Auch interessant

Kommentare

Der Kommentarserver ist derzeit nicht erreichbar.