Überraschende Auflösung

Wirbel um DIESE Gruppensex-Meldung

Diese Meldung kursiert bei Facebook und Twitter

Ebersberg - Einmaliger Gruppensex am Arbeitsplatz ist kein Kündigungsgrund - eine Meldung mit diesem Urteil sorgt momentan bei Facebook für Wirbel. Doch es ist wohl ganz anders, als es scheint.

Weit über die Grenzen Oberbayerns hinaus verbreitet sich derzeit ein vermeintlicher Zeitungsausriss mit einer Meldung aus der Region. "Einmaliger Gruppensex von Beschäftigten während einer Arbeitspause ist kein Kündigungsgrund", ist darin unter Bezug auf das Arbeitsgericht München zu erfahren. In Ebersberg hatte demnach das Berufsbildungswerk der katholischen Kirche fünf Beschäftigte gefeuert.


Meldung wird rege geteilt

Die Meldung ist sehr lustig, finden zahlreiche Facebook-Nutzer und teilen den Ausriss eifrig. Auch bei Twitter kursiert der Ausriss - die taz aus Berlin etwa postete ihn und sorgte für 174 Retweets und launige Kommentare, wie: "Treffpunkt für die Interessierten ist das Archiv um 12.30 Uhr, und es wäre schön, wenn Frau S. nicht wieder Strumpfhose trägt."

Die verrücktesten Fälle vor dem Arbeitsgericht

Die verrücktesten Ausreden vor dem Arbeitsgericht
Das Gericht fand auch, dass man über Geschmack nicht streiten kann. Jedenfalls kam der Arbeitgeber des Kochs mit seiner Kündigung nicht durch. Für eine Entlassung seien die Gründe zu gering gewesen. © dpa
Die verrücktesten Ausreden vor dem Arbeitsgericht
Dieses Argument ließ das Gericht nicht gelten. Wer einen Vertrag unterschreibt, muss dafür sorgen, dass er ihn lesen kann, meinten die Richter. © dpa
Die verrücktesten Ausreden vor dem Arbeitsgericht
Das Gericht erklärte die Kündigung wegen Arbeitszeitbetrugs für ungültig. Allerdings nur aus formalen Gründen. Die Klägerin hätte vorher abgemahnt werden müssen. © dpa
Die verrücktesten Ausreden vor dem Arbeitsgericht
Dem stimmte das Gericht zu und kassierte die Kündigung ein. Begründung: Laut ärztlichem Gutachten trug der Sport nicht zur Verschlechterung der Beschwerden bei. © dpa
Die verrücktesten Ausreden vor dem Arbeitsgericht
Der Mann bekam recht! Begründung: Wer nach jahrelanger einwandfreier Arbeit mal auf der Arbeit einschläft, darf nicht gleich entlassen werden. © dpa
Die verrücktesten Ausreden vor dem Arbeitsgericht
Diese Argumentation akzeptierte das Gericht nicht. Nach Ansicht der Richter reicht eine Kopie der Kündigung, wenn der Arbeitnehmer diese gesehen und unterschrieben hat. © dpa
Die verrücktesten Ausreden vor dem Arbeitsgericht
Das Gericht gab dem Mann recht und hob die Kündigung wegen Arbeitsverweigerung auf. Begründung: Er darf tätigkeitsfremde Arbeiten, wie den Kollegen Essen zu holen, ablehnen. © dpa
Die verrücktesten Ausreden vor dem Arbeitsgericht
Tricksen bringt nichts, fand das Gericht. Wer dem Chef absichtlich eine falsche Adresse nennt, schießt ein Eigentor. Die Kündigung gilt trotzdem als fristgerecht zugestellt. © dpa
Die verrücktesten Ausreden vor dem Arbeitsgericht
Schmerzensgeld gibt es nur, wenn man dem Arbeitgeber vorsätzliches Handeln nachweisen kann, befand das Gericht. Das gelang in diesem Fall nicht. © dpa
Die verrücktesten Ausreden vor dem Arbeitsgericht
Mehr kuriose und verrückte Ausreden - nicht nur vor dem Arbeitsgericht - finden Sie im Buch "Als ich auf die Bremse treten wollte, war sie nicht da." von Autor Matthias Müller-Michaelis, erschienen im Ullstein Verlag, ISBN 3548369146. © Verlag

Allerdings: Die Meldung ist wohl schlichtweg nicht wahr. Ob sie tatsächlich in einer Zeitung oder Zeitschrift erschienen ist oder irgendein Spaßvogel sie gebastelt hat, ist unklar. Aber Pressesprecherin Christiane Nollert-Borasio vom Arbeitsgericht München stellt gegenüber der SZ klar:"Ein Urteil/Rechtsstreit gegen das Bildungswerk der katholischen Kirche in Ebersberg ist bei uns - unter diesem oder ähnlichem Rubrum - nicht auffindbar."

Wer nun enttäuscht ist, dem sei die Meldung aus Moosinning "Bei Gruppensex-Party aus dem Bett gefallen" auf unserem Partnerportal tz-online empfohlen. Diesen Vorfall - samt dem passenden Prozess - gab es nämlich wirklich.

lin/tz

Die lustigsten Facebook-Pannen der Welt

 © riva Verlag
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Quelle: rosenheim24.de



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